Es gibt einen Presseservice, der verspricht in 60 Sekunden eine Pressemitteilung. Ideal um heute schnell PR für sein Unternehmen zu betreiben. Natürlich hat tohawima einen Versuch gestartet und für die Schnirksel GmbH eine Meldung verfasst:
Schnirksel GmbH auf Erfolgskurs mit Schnirksschlüsseladapter
Vor allem auf rechtwinklig ohne Kanten, grifffest und elastisch und massiv schwer und leicht zu tragen haben die Entwickler der Schnirksel GmbH im Hinblick auf die neuesten Entwicklungen der Rampozottenveredlung geachtet. Nun hat sich gezeigt, dass sie die Materie kennen, denn sie haben den Nerv und die Notwendigkeiten ihres Bereiches absolut richtig eingeschätzt.
Berlin, den 16.03.2010
Rampozottenveredlung das steht fast schon gleichbedeutend für die Schnirksel GmbH. , dass die Schnirksel GmbH einer der führenden Hersteller im Bereich Rampozottenveredlung ist. Aber der Name Schnirksel GmbH ist auch gleichbedeutend für neuartige Produktentwicklung. Gerade hat das Unternehmen das Schnirksschlüsseladapter einem ausgewählten Personenkreis präsentiert. Von dem Schnirksschlüsseladapter verspricht sich die Schnirksel GmbH nicht nur die Gewinnung von Neukunden, sondern auch den Eintritt in weitere Bereiche des Marktes. Diese ehrgeizigen Ziele liegen, wie der Schnirksel GmbH bei der internen Produktpräsentation von Experten bestätigt wurde, durchaus in greifbarer und realistischer Nähe.
“Wir haben darauf geachtet, dass Schnirksschlüsseladapter maßgebliche Qualitätskriterien erfüllt. Dabei waren uns besonders rechtwinklig ohne Kanten,grifffest und elastisch und massiv schwer und leicht zu tragen wichtig”, sagte der Geschäftsführer der Schnirksel GmbH nicht ohne einen gewissen Stolz. Von diesen zukunftsweisenden Produkteigenschaften waren dann auch die Gäste bei der Präsentation so nachhaltig beeindruckt, dass sie einstimmig dem Produkt in der Rampozottenveredlung eine marktführende Position voraussagen.
Die Schnirksel GmbH beschäftigit insgesamt 421 Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Berlin. Allein in Deutschland sind 421 Mitarbeiter für die Schnirksel GmbH tätig. Weltweit gehört der Konzern zu den zehn führenden Herstellern der Rampozottenveredlung.
Kontaktdaten
Irgendwann war es dann so weit und ich hielt es nicht mehr aus: Applikationen satt, Surfen überall, E-Mail überall, alle Termine und Kontakte dabei, die Musiksammlung immer parat - ich wollte ein iPhone haben. Da es das iPhone leider nur bei einem Vertreiber in Deutschland gibt, machte ich mich auf zum nächstgelegenen T-Punkt. In der Vergangenheit hatte ich unterschiedliche Erfahrungen mit dem rosa Riesen gemacht, aber der Sieg über die Mächte der Finsternis waren schon immer der Preis für große Erfolge.
Erster Akt - der Beginn der Jenseitsreise
Es begab sich an einem Samstag, dem Tag an dem arbeitende Menschen Zeit haben Dinge zu erledigen, als ich mich aufmachte, mich der Herausforderung zu stellen. Der Ort der Finsternis lockte mich mit Kraft: große, leuchtende Fenster in denen das Objekt der Begierde zu sehen war, freundliche Wärter der Vorhölle sowie weit und breit niemand zu sehen, der bei der schwierigen Aufgabe im Weg stehen würde.
Zweiter Akt - die Vorhölle
Freundlicher Sirenengesang durch eine adrette Verkäuferin empfing mich und sie fragte nach meinen Wünschen. Ich erläuterte, das iPhone haben zu wollen und nannte meinen Wunschtarif. Gegen alle Befürchtungen war das gewünschte Gerät mit der passenden Ausstattung verfügbar und ich sah mich schon im Geiste auf dem heimischen Sofa sitzen und alle wunderbaren Funktionen ausprobieren. Nachdem ich den Wunsch mitteilte, meine bisherige Rufnummer behalten zu wollen, loderten die ersten Flammen: Ich hatte nur eine rosa Prepaid Karte, keinen “richtigen” Vertrag. Also muss ein riesiges Formular ausgefüllt werden, weil die Rufnummernmitnahme von einer Prepaidkarte ein so unglaublich komplexer Vorgang ist.
Vor einigen Tagen hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace in vielen Standorten von Atomkraftwerken auf die Unsicherheit der alten Anlagen hingewiesen. Bei dieser Aktion wurde auch das in der Edenkobener Umgebung liegende Atomkraftwerk Phillipsburg einbezogen.
Der Videoclip zeigt die Aktionen von Greenpeace an den einzelnen Standorten, auch in Phillipsburg:
Phillipsburg 1 gehört laut Angaben von Greenpeace zu den ältesten Atomkraftwerken in Deutschland und müsse sofort abgeschaltet werden. Block 1 des AKW Philippsburg wurde in den Siebzigerjahren gebaut und liefert seit 1980 Strom. Von der Inbetriebnahme bis 2007 gab es bereits über 330 meldepflichtige Ereignisse.
2004 berichtete der Spiegel: Aus dem Atomkraftwerk Philippsburg sind rund 30.000 Liter radioaktiv verseuchtes Wasser in den Rhein gelangt. Grund war eine nicht abgeschaltete Pumpe im Block 1.
All diese und andere Ereignisse haben vermutlich zu der Aktion von Greenpeace in Phillipsburg geführt.
Da das AKW Phillipsburg in unmittelbarer Nachbarschaft von Edenkoben gelegen ist, das Innenministerium Rheinland Pfalz in Katastrophenschutzplänen Edenkoben als “Nahbereich” im Störfall einstuft, wollte ich darüber berichten.
Ich werde nicht die Piratenpartei wählen. Das steht für mich fest. Obwohl ich der Zielgruppe der Piratenpartei weitgehend entspreche: Männlich, Internetaffin, ich verdiene meinen Lebensunterhalt im Internet, technikbegeistert und mit vielen Ergebnissen der grossen Koalition unzufrieden.
Dennoch - Ich werde nicht die Piratenpartei wählen
Es gibt viele Gründe für mich, nachfolgend die entscheidenden für mich:
Das Wahlprogramm der Piratenpartei ist mir zu “dünn” und hat zu wenig Substanz, was die drängenden Probleme dieses Landes angehen. Statt Positionen zur Bewältigung der Finanzkrise, der Sicherung der Altersversorgung, dem Abschalten von Atomkraftwerken oder der Schaffung von Arbeitsplätzen werden weniger wichtige Punkte in den Fokus gehoben:
“Privatsphäre und Datenschutz” ist das hauptsächliche Anliegen der Piraten. Ich finde es grundsätzlich gut, das dieses Thema diskutiert werden soll. Ob man dafür aber eine eigene Partei braucht? Auch die anderen Partien nehmen sich des Themas an. Die CDU beispielsweise möchte die Überwachung gerne verstärken, die Grünen sprechen sich massiv dagegen aus. Das Pro und Kontra der Überwachungsmassnahmen ist in der Parteienlandschaft abgedeckt, ich brauche dafür keine neue Partei.
Modifikation des Urheberrechts und der Nutzungsrechte - natürlich ein Thema, was Internetbegeisterten leicht von den Lippen geht. Im Internet ist es schwierig Informationen und Werke zu schützen. Ich finde es angemessen, dass Menschen, Firmen und Institutionen Ihre Werke, Informationen und Produkte schützen möchten.
Der Grundgedanke der Piraten: “Wir Piraten fordern für Privatleute ohne kommerzielle Interessen das Recht, Werke frei verwenden und kopieren zu dürfen.” erschliesst sich mir nicht. Auch Werke für Privatleute kosten Geld bei der Herstellung. Warum sollte jemand darauf verzichten? Welche Motivation sollte jemand haben etwas zu veröffentlichen, wenn dafür keine Entlohnung stattfinden soll?
Manche Ideen und Ansätze der Piratenpartei sind es wert, diskutiert zu werden. Aber dafür ist keine neue Partei nötig.
Nötig hat das Land eine sinnvolle Ausrichtung um die nächsten Jahre eine gesunde Entwicklung nehmen zu können und den Schuldenberg abzutragen. Dazu trägt die Piratenpartei meiner Meinung nach nicht bei, sondern fokussiert Themen, welche zu wenig Substanz für eine Partei innehaben.
Was sind die Positionen der Piratenpartei ausserhalb des Internet?
Wer weiss schon, wie die Piratenpartei sich zur Rentenanpassung bei sinkenden Löhnen stellt, wie die Piratenpartei den Einsatz in Afghanistan beurteilt, was die Piratenpartei zur Restlaufzeit von Atomkraftwerken sagt usw.? Aber die Piratenpartei würde zu all diesen Themen abstimmen, zöge sie in den Bundestag ein.
Wie weiss man nicht. Aus diesem Grund wähle ich sie nicht.
Edenkoben - Am Ostersonntag 2009 wurde die Aktion “Ein Stein vom Kirchturm der Protestantischen Kirche” in Edenkoben gestartet. Der Kirchbauverein Edenkoben gab die Webseite zum Projekt,
Von ursprünglich 358 Steinen sind aktuell noch 261 Steine verfügbar. Auf der Internetseite kann sich der zukünftige Steinpate einen verfügbaren Stein reservieren.
Steinpatenschaft Edenkoben im Internet
Der zukünftige Steinpate kann zwischen normalen Steinen zum Preis von 50.00 Euro und großen Steinen für 80.00 Euro wählen. Bei der Patenübernahme wird festgelegt, ob der Name des Steinpaten oder eines Beschenkten, in den Patenlisten erwähnt werden darf. Die Liste der Steinpaten ist im Internet einsehbar.
Da diese Aktion einem guten Zwecke dient, der Erhaltung der Protestantischen Kirche in Edenkoben, möchte ich alle bitten, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Für sich selber oder als Geschenk können die Steinpatenschaften erworben werden. Durch die steuerliche Abzugsfähigkeit als Spende wird die Attraktivität noch weiter erhöht.
Werden Sie Steinpate und Sie erhalten eine schöne Urkunde und bleiben über Generationen mit der Protestantischen Kirche Edenkoben verbunden.
Ich muss gestehen, ich fand es ein wunderschönes Fußballspiel. Mit einem absolut verdienten Sieger und einem noch verdienterem Verlierer. Wie oft war es der FC Bayern mit seinen Vertretern, die überheblich und selbstgefällig die Leistung Ihres überteuerten Kaders in höchsten Tönen lobten? Nun ist es andersrum gekommen und der FC Bayern hat zwei wunderbare, nicht entschuldbare Niederlagen kassiert. In einer Höhe, die in der Abfolge einzig sind.
Diese Niederlage gegen Barcelona ist es wert, durch die nachfolgende Zitatsammlung aufbewahrt zu werden:
Twitter ist eine Chance, Leute zu erreichen und Botschaften zu vermitteln. Auch zum Marketing wird Twitter schon mit Erfolg eingesetzt. Es gibt beispielsweise Reisebüros, die aktuelle Last Minute Angebote in Twitter publizieren und mit Erfolg verkaufen. In den letzten Tagen wurde Twitter immer öfter als Nachrichtenlieferant verwendet. Bei der Notlandung des Flugzeuges im Hudson zum Beispiel.
Alle diese Möglichekeiten sind großartig und es prima, das Twitter nichts kostet.
Aber die Kehrseite sind Informationen, die man der Welt mitteilen will, die an Trivialität nicht mehr zu überbieten sind. Beispiele gefällig? Bitte sehr:
… macht nen kleinen Spaziergang und hofft, daß es zwischenzeitlich nicht mit regnen anfängt.
… eben Post aus Amerika bekommen: nagelneue Wrangler-Jeans.
… 8 Mio. Euro am Sonnabend im Lottojackpot
Wenn man solche Dinge zu lesen bekommt, dann fragt man sich, ob man den Verfasser nicht aus der Liste derer die man liest streichen sollte. Manchmal mache ich das nicht, weil es auch gute Beiträge vom gleichen Verfasser gibt.
Twitter sollte Quality Channels einrichten, die solche Trivialitäten ausschliessen. Das wäre ein Fortschritt.
Edenkoben steuert auf ein ganz besonderes Vergnügen zu:
Die Leipziger Pfeffermühle zu Gast in Edenkoben
Am 25. April um 20.00 Uhr ist die Leipziger Pfeffermühle zu Gast in Edenkoben. Präsentiert vom Kulturverein Edenkoben zeigt das bekannte Kabarettensemble im Kurpfalzsaal das neue Programm:
“30 % Rabattzzz …”
Worum geht es?
Wir leben in einer Rabatt-Gesellschaft. Bei den täglichen Hammerpreis-Angeboten könnte man als Konsument glatt ein schlechtes Gewissen kriegen, gäbe es nicht den finanziellen Ausgleich bei Fahrpreisen, Energie, Treibstoff oder Kultur, um nur einiges zu nennen.
Leipziger Pfeffermühle
Doch nicht nur die Händler, auch die Politiker versorgen uns mit Schnäppchen, mit ständig neuen Wühltisch-Aktionen für soziale Sicherung, Gesundheitsfürsorge, Familienförderung, Rente, Mindestlohn usw. Der “Ausgleich” für diese Wohltaten erfolgt über hohe Steuern, Abgaben, Gebühren oder Nebenkosten, um auch hier nur einige zu nennen.
Manchmal kommt dann bei uns so etwas wie Wut hoch. Analog zu den reduzierten Preisen aber auch nur reduzierte Wut. Gebremste Wut. Schnäppchen-Wut eben. Mathematisch ausgedrückt: 30 % Rabatt entsprechen 30 % Rabatz.
Noch Fragen? Dann kommen Sie zur Pfeffermühle. Hier gibt’s 30 % Rabattzzz auf alles. Und zwar hundertprozentig.
In der Vergangenheit habe ich die Sendung “Maybrit Illner” ganz gerne gesehen. Als die Sendung noch Berlin Mitte hieß habe ich angefangen und bis heute häufig geschaut. Heute habe ich das erste Mal wirklich gelitten.
“Die Angst der Deutschen vor dem Abstieg. Wo sind die neuen Mutmacher?”
So hiess das Thema und es waren auch echte Experten eingeladen, sich berufen zu fühlen, mit großartigen Weisheiten zu erläutern, das alles nicht so schlimm sei, wenn man sich nur am Riemen reisst.
Gäste: Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg; Rainer Brüderle, Wirtschaftspolitiker (FDP); Oliver Kahn, ehemaliger Nationaltorhüter; Antonella Mei-Pochtler, Unternehmensberaterin; Roger Boyes, britischer Journalist und der ganz frische Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg.
Herr Brüderle saß weitgehend gönnerhaft lächelnd auf seinem Stuhl und hatte offensichtlich großes Vergnügen daran, Herrn zu Guttenberg zu beobachten. Dieser wiederum sah nach jedem zweiten Satz zu der liberalen Wirtschaftsikone um sich zu vergewissern, dass er nichts falsches gesagt hatte. Das war eine nette, zahme Runde in die der Jungminister da gesetzt wurde. So durfte er auch mit wichtiger Miene Allerweltsplatitüden aufsagen und keiner war ihm böse drum.
Aber der Knüller war der Experte Oliver Kahn. Angestachelt durch die Moderatorin erklärte uns der Titan, das Wirtschaft etwa so funktioniert wie der FC Bayern. Und das man einfach weitermachen und an sich glauben müsse, dann käme schon alles in Ordnung.
Flacher, platter und niveauloser habe ich diese Sendung noch nie erlebt. Maybrit Illner wurde nicht müde, immer wieder den Torwart zu befragen, der keine Gelegenheit ausließ zu erklären, wie einfach das doch alles zu regeln ginge. So wie 2001 bei Bayern, wo in den letzten 4 Minuten doch noch die Meisterschaft errungen wurde.
Wenn es noch öfters solche Sendungen gibt, werde ich Maybrit Illner vom Fernsehplan streichen. Das war wirklich unmotivierend und niveaulos.