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Geschafft – oder wie ich von T-Mobile zu Vodafone wechselte

Von T-Mobile zu Vodafone

Wie im Artikel zuvor unschwer zu erkennen war, hatte ich und viele andere Kunden von T-Mobile Probleme bezüglich der UMTS Datendrosselung bei T-Mobile. Dieser zweijährige Ärger war für mich eigentlich schon Motivation genug zu wechseln.

Dennoch wollte ich T-Mobile die Chance geben, mir ein passendes Tarifangebot zu unterbreiten. Ich kündigte meinen Vertrag fristgerecht und bekam, wie es zu erwarten war, verschiedene Anrufe. Auf die Frage hin, was T-Mobile machen müsse damit ich Kunde bleibe, formulierte ich meinen Tarifwunsch wie folgt:

Ich telefoniere nicht viel, brauche aber mindestens 500 MB Highspeedvolumen oder mehr.

Daraufhin bot mir der emsige Anrufer den Tarif  „Complete Mobile L“ für 53,96€ an. Das waren 10.00 € mehr als bisher und ich wollte keine Telefonflatrate. Da der emsige Anrufer nicht in der Lage war einen Tarif mit 500MB oder mehr UMTS Volumen ohne Gesprächsflatrate zu konfigurieren, erteilte ich seinen Bemühungen eine Absage. Den nachfolgenden 10-15 emsigen Anrufern übrigens auch.

Da T-Mobile mir kein passendes Angebot für den nächsten Vertrag inkl. iPhone 4s machte, habe ich begonnen, mich umzusehen. Dabei stieß ich auf Vodafone.

Ich bekam bei Vodafone einen Tarif mit 1GB UMTS Volumen, dazu 60 Minuten telefonieren in alle Netze – reicht mir locker aus – für 29.00 Euro. Eine Rufnummernmitnahme wurde garantiert. (Dafür wollte der emsige Anrufer noch 25.00 Euro haben und es würde auch nur gehen, wenn man das mindestens 14 Tage vor Vertragsende initiiert.)

Kurzum: alles hat blendend geklappt. An dieser Stelle einen Dank an den Vodafone Laden in Neustadt a.d. Weinstraße. Vertrag gemacht, iPhone geholt, pünktlich aktiviert und im Netz gewesen. Alles völlig stressfrei.

Und das Beste: Weil ich von T-Mobile zu Vodafone gewechselt bin, habe nochmal 30 Minuten Gespräche in alle Netze dazu bekommen. Geschenkt.

Fazit:

Endlich ist T-Mobile erledigt. Zwei Jahre Gängelung, dazu ein unmögliches Tarifwerk mit Tarifen die am Bedarf vorbei gehen, ab sofort ohne mich.

Ich bin froh, bei Vodafone zu sein. Dort gibt es auch eine App. die bei T-Mobile aus „technischen Gründen“ nicht möglich ist: ich kann exakt mein  verbrauchtes UMTS Volumen sehen. Dazu Rabatt von Haus für Selbständige. Wunderbar.

Tja T-Mobile, wenigstens einmal habt Ihr mich zufrieden gemacht.
Als ich bei Vodafone Kunde werden konnte.

 

 

T-Mobile drosselt Volumen für Datenübertragung regelmässig zu früh. Zufall oder Methode?

Jeden Monat erlebe ich mit der Telekom bzw. T-Mobile das gleiche.

Es erreicht mich eine SMS mit dem Text:

„Sie surfen jetzt mit einer reduzierten Geschwindigkeit, da die Volumengrenze Ihres Tarifs erreicht ist. Weitere Infos unter 2202. Ihre Telekom“

Heute erreichte mich immerhin eine SMS mit neuem, Text:

„Sie surfen jetzt mit einer reduzierten Geschwindigkeit, da die Volumengrenze Ihres Tarifs erreicht ist. Es fallen keine Zusatzkosten an und zu Beginn des nächsten Monats steht Ihnen wieder die volle Bandbreite zur Verfügung. Ihre Telekom“

Was beide SMS gleich haben ist: DIE VOLUMENGRENZE IST NICHT ERREICHT.

jedes Mal, wenn diese SMS ankommt, kontrolliere ich auf dem iPhone die Menge der übertragenen Daten. Seit ich mit dieser Vorgehensweise traktiert wurde, stelle ich penibel um Mitternacht des Monatsersten den „Ticker“ auf Null. Das Ergebnis ist sich jedes Mal sehr ähnlich.

Drosselung der Geschwindigkeit obwohl noch 20-50MB laut iPhone Volumenzähler fehlen, bis 300 MB erreicht sind.

Anfangs dachte ich, ich müsste eben ein bisschen besser aufpassen und nicht zu viel unnütz surfen. Als sich dann trotz aufpassen das rosa Unternehmen einen Monat später mit der gleichen SMS meldete, dachte ich, da stimmt was nicht.

Nach diversen Anrufen beim Kundencenter, entfernte ein Teamleiter die vorzeitige Drosselung. Im Monat darauf das gleich wieder. Trotz Nichterreichung der Volumengrenze, SMS und Drosselung. Wieder entfernte ein Teamleiter nach vielen Anrufen die Drosselung.

Und auch diesen Monat wieder: SMS und Datendrosselung nach 262MB übertragenenen Volumen.

Hat die Geschwindigkeitsbegrenzung bei nicht erreichtem Datenvolumen Methode?

Darüber denke ich immer öfters nach. Zum einen wiederholt sich das Prozedere monatlich. Zum anderen offenbart die Telekom Ihrem Kunden nirgends die übertragenen Datenvolumen. Auf dem iPhone ist der eingebaute Volumenzähler das einzige Instrument der Kontrolle. Auch bei der neuen iPhone App. „Kundencenter“ wird brav aller Verbrauch aufgeführt, nur nicht das übertragene Datenvolumen.

Warum hätte die Telekom Vorteile bei vorzeitiger Geschwindigkeitsdrosselung?

Angenommen die Telekom hätte nur 100.000 iPhone Verträge mit dem 300MB Volumen abgeschlossen. Bei einer vorzeitigen Geschwindigkeitsdrosselung mit Restvolumen von durchschnittlich 30MB, würde sich die Telekom UMTS Bandbreite von mindestens 3MIO MB Daten sparen. Jeden Monat. Stellte man sich jetzt noch vor, Telekom bzw. T-Mobile hätte noch deutlich mehr Verträge, dann kämen, Methode vorausgesetzt, jeden Monat eine nennenswerte Summe Einsparpotential zusammen.

Was könnte die Telekom machen um die Befürchtung methodischen Vorgehens zu zerstreuen?

Zum einen diese Geschwindigkeitsdrosselung nicht regelmässig jeden Monat bei fast identischem Restvolumen einzuschalten. Weiterhin für Transparenz sorgen, was das übertragene Datenvolumen angeht. Entweder durch eine vollständige iPhone App. oder durch die Bereitstellung der aktuellen, übertragenen Volumen. Sinnvoll mit „Einzelverbindungsnachweis“. Oder endlich Kundenfreundlich agieren und die lächerliche 300MB Begrenzung aufheben.

Wem ergeht es ähnlich mit der Telekom und dem Datenvolumen?

Geht es Dir auch so? Ärgerst Du Dich auch immer wieder? Hinterlasse im Kommentar Deine Geschichte und erzähle das hier weiter. Vielleicht kommen viele Stimmen zusammen, die den Verdacht der Methode erhärten. Vielleicht auch nicht, dann haben ich eben einfach nur Pech weil mein iPhone das Volumen nicht richtig zählt …

„Wenn Ihr hier eintretet, lasst alle Hoffnung fahren .. “ – iPhone Kauf bei T-Mobile

Prolog – die Macht der Begierde

Irgendwann war es dann so weit und ich hielt es nicht mehr aus: Applikationen satt, Surfen überall, E-Mail überall, alle Termine und Kontakte dabei, die Musiksammlung immer parat – ich wollte ein iPhone haben. Da es das iPhone leider nur bei einem Vertreiber in Deutschland gibt, machte ich mich auf zum nächstgelegenen T-Punkt. In der Vergangenheit hatte ich unterschiedliche Erfahrungen mit dem rosa Riesen gemacht, aber der Sieg über die Mächte der Finsternis waren schon immer der Preis für große Erfolge.

Erster Akt – der Beginn der Jenseitsreise

Es begab sich an einem Samstag, dem Tag an dem arbeitende Menschen Zeit haben Dinge zu erledigen, als ich mich aufmachte, mich der Herausforderung zu stellen. Der Ort der Finsternis lockte mich mit Kraft: große, leuchtende Fenster in denen das Objekt der Begierde zu sehen war, freundliche Wärter der Vorhölle sowie weit und breit niemand zu sehen, der bei der schwierigen Aufgabe im Weg stehen würde.

Zweiter Akt – die Vorhölle

Freundlicher Sirenengesang durch eine adrette Verkäuferin empfing mich und sie fragte nach meinen Wünschen. Ich erläuterte, das iPhone haben zu wollen und nannte meinen Wunschtarif. Gegen alle Befürchtungen war das gewünschte Gerät mit der passenden Ausstattung verfügbar und ich sah mich schon im Geiste auf dem heimischen Sofa sitzen und alle wunderbaren Funktionen ausprobieren. Nachdem ich den Wunsch mitteilte, meine bisherige Rufnummer behalten zu wollen, loderten die ersten Flammen: Ich hatte nur eine rosa Prepaid Karte, keinen „richtigen“ Vertrag. Also muss ein riesiges Formular ausgefüllt werden, weil die Rufnummernmitnahme von einer Prepaidkarte ein so unglaublich komplexer Vorgang ist.

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